• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start
Willkommen auf der Startseite

Burggartenfest

E-Mail Drucken PDF

Preisverleihung „Goldener Sandhase“

Das Burggartenfest stellt von Beginn der Preisvergabe des „Goldenen Sandhasen“ den Rahmen für die wertschätzende Übergabe der goldenen Statue einer dickbäuchigen Häsin. Die etwas ironische , augenzwinkernden Skulptur, die von dem Heidesheimer Künstler Tobias Boos kreiert wurde ist nun bereits zum 4. Mal an eine Heidesheimer Initiative übergeben worden. Martina Schott wies für den Verein „kultur+politik“ auf die Kriterien für diesen Preis hin . Er ist mit 1000 € durchaus attraktiv dotiert. Er soll auch durch diese finazielle Höhe eine Würdigung der geehrten Personen und Initiative darstellen die sie verkörpern. Das einstimmige Votum des Vereins, so M.Schott, fiel auf die schon seit über 25 Jahren aktive Gruppe bzw. Betreiber des „Eine Weltladens“ Heidesheim. Die 1000 Euro seien zu über 50% durch Spenden finanziert worden, die restlichen guten 40% habe der Verein übernommen. Sie dankte den Spendern:

VB Alzey-Worms, der Sparkasse Rhein-Nahe, den Apotheken am Brunnen Khorami und Streith, sowie dem Arzt Gretzler, ev. Kirchengemeinde, der Reha Vital, der lerntherapeutischen Praxis päd.Laden und dem Graveur Herzbach, der die Gravour kostenlos zur Verfügung stellt.

Die Laudatio übernahm Peter Oldenbruch, der ehemalige Pfarrer von Heidesheim. Er erinnerte sich daran, wie er als junger Pfarrer in der Gemeinde aufgenommen und eingeführt wurde. Damals wollte eine kleine Initiative bei der „ Ins Amt Führung“ Kaffee aus der 3.Welt nämlich Nicaragua anbieten. Aber der Kirchenvorstand lehnte dies ab.

Später war es dann der junge Pfarrer selbst, der der „Vorgruppe“ des Weltladens den Raum und die Möglichkeiten bereitstellte, Waren aus fair gehandelter Produktion anzubieten. Später wuchs daraus ein eigeständig geführter Laden im Zentrum von Heidesheim. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich ohne Bezahlung. Dies seit über 25 Jahren ungebrochen und mit viel Engagement im Auf und Ab des Geschäftes. Sie erfüllen die Grundpfeiler des fairen Handelns, so Oldenbruch. Denn mit dem alternativen Angebot in diesen Weltläden, so auch der Heidesheimer, wurde es überhaupt erst möglich, dass inzwischen auch in Supermärkten diese Waren angeboten werden. Sie seien natürlich ein wenig teurer als die üblichen Waren, binden oder knebeln die Erzeuger jedoch nicht an unmenschliche Produktionsweisen. Er erinnert an hunderte Opfer bei Bränden in Fabrikanlagen in Bangladesch oder Pakistan und anderen Ländern. Hier werden für uns Europäer Billigwaren in der Kleidung hergestellt und auf die Gesundheit der Arbeiter keine Rücksicht genommen. Oldenbruch sprach von drei Säulen in der Weltladen-Bewegung, dem „fairen Handel“: Der soziale Aspekt, der Umweltaspekt, denn inzwischen werden auch immer mehr ökologisch produzierte Güter angeboten und der Ökonomische.

Frau Dorthea März nahm mit großer Freude den Preis und den Scheck in Empfang. Sie bedankte sich im Namen aller MitarbeiterInnen für diese Auszeichnung. Hinter ihr standen und stehen 6 Damen, die auch heute noch tatkräftig den Laden schmeißen. Der einzige Mann wollte lieber unten im Publikum bleiben.

js

 

og rat heidesheim

E-Mail Drucken PDF

Vorgeprescht

Heidesheimer Rat beschließt mit überwältigender Mehrheit die Eingemeindung nach Ingelheim

Die SPD Fraktion sah eigentlich wiedermal keinen Diskussionsbedarf. Wo alles klar ist, braucht man nicht diskutieren. Die CDU, durch Hessel vertreten, sah sich bestätigt und sieht die Eingemeindung von Heidesheim als Ortsteil nach Ingelheim als einen großen Schritt nach vorn. Ratsmitglied Appel (SPD) wagte sogar den Vergleich mit den historischen Worten von Neil Armstrong, als der als erster Mensch den Boden des Mondes betrat: "ein kleiner Schritt für mich, ein großer für die Menschheit!" Das Bündnis für ein lebenswertes Heidesheim (BLH) sehen in der Eingemeindung auch keinen Verlust, sondern eher einen Gewinn. Frau Anna Mense-Stefan sieht es "emotionsloser" als Neubürgerin und kritisiert lediglich den eher undemokratischen sehr polemischen und damit persönlichen Diskussionsstil in der Debatte. Ihr Fraktionskollege Schneider zeigt größere Schwierigkeiten und zeigt auch Verständnis für Argumente gegen die Eingemeindung, will aber letztlich den Bürgern die Entscheidung überlassen, er enthält sich dann auch bei der Abstimmung. Kritische Töne kommen von dem Grünen Walter Luser, der allerdings dann doch zustimmt. Michael Stüber als Fraktionsloser und Parteiloser geht in der Kritik noch etwas weiter, stimmt dann aber auch der Eingemeindung zu. Von dem FDP Ratsmitglied Graf von Pfeil kommt eigentlich gar nichts, aber er stimmt der Eingemeindung zu. Harsche Kritik kommt von dem Linken Schmidt, der absolut gegen eine Eingemeindung plädiert und für den Erhalt der Selbstständigkeit des Ortes spricht. Schmidt sprach davon , dass es sich um einen schwarzen Tag für Heidesheim handele, denn hier würde die Ortsgemeinde als unterste demokratische Staatseinheit aufgegeben, praktisch das Todesurteil für die Ortsgemeinde gesprochen. Er bleibt der Einzige, der gegen eine Eingemeindung und den Vertrag dazu stimmt. Dies alles so knapp dargestellt entspricht in etwa der Lage in dem Rat von Heidesheim. Es wurde eine  "namentliche Abstimmung" gefordert (von der CDU) und dies fand eine Mehrheit gegen die Stimmen der SPD - die eigentlich nie diskutieren will. Lange Reden sind der SPD- Fraktion zuwider und Zeitverschwendung.

Hier nun die namentliche Abstimmung. Jeder im Ort sollte wissen, wie "seine" Abgeordneten in der so wichtigen Entscheidung abgestimmt haben.

SPD:

Jonas Ankner  ja , Jürgen Appel  ja , Elke Dietrich ja, Michaela Genzler nicht anwesend, Rolf Henrich ja, Stefan Mallmann ja, Dominic Pfeil ja, Herbert Pieper ja,

CDU:

Markus Bettingen ja, Peter Geisenhof ja, Jens Lothar Hessel ja, Nathalie Kirsxch ja, Dominik Schleuß ja, Lisa-Marie Scholles ja, Benedikt Wünsch ja,

BLH:

Dr. Anna Mense-Stefan ja, Eckhard Schneider enthalten

Linke/FWG

Jochen Schmidt nein, Brigitte Schäfer enthalten

Walter Luser ja

Michael Stüber  ja

Jefferson Graf von Pfeil  ja

Bürgermeister Martin Weidmann  ja

Hier ging es um den Eingemeindungsvertrag. In der Debatte rutschte es Bürgermeister Borrmann raus, dass in Einzelheiten seiner Meinung nach nicht mehr gefeilt werden könne, da der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Ingelheim diesen Entwurf bereits verabschiedet hätte. Michael Stüber stellte nämlich den Antrag, dass die Hebesätze nicht erst Jahre später angeglichen, sondern sofort angeglichen werden sollten. Die  Grundsteuer ist in Ingelheim niedriger als in Heidesheim. Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt. War also auch diese Abstimmung "alternativlos"?

Damit ist der Rat den Bürgern vorgeprescht. Nächste Woche - am 17.07. - soll die Bevölkerung von Heidesheim über die Wünsche des Rates informiert werden. Im September findet dann der Bürgerentscheid statt. Da gibt es dann nur ein JA oder ein NEIN zu der Eingemeindung. Eine Alternativer gibt es nicht, kein Plan B oder Anzeichen einer Alternativsuche für eine neue Zukunft von Heidesheim.

 

 

 

Aktualisiert ( Freitag, den 10. Juli 2015 um 10:00 Uhr )
 

Gebietsreform

E-Mail Drucken PDF

Eigenständigkeit oder Aufgabe

Die beiden Ortsgemeinden Heidesheim und Wackernheim - einzige OGs der Verbandsgemeinde Heidesheim - gehen nun getrennte Wege. Ist das überhaupt möglich? Ist das sinnvoll? Wackernheim betont immer wieder die Eigenständigkeit erhalten zu wollen. Heidesheim will unbedingt die Eingemeindung in die Stadt Ingelheim, was einer Aufgabe der Selbstständigkeit gleichkommt. Bürgermeister Weidmann(SPD) spricht hier immer wieder gerne von "alternativlos". Nun wird der OG--Rat von Heidesheim - nach der Tagesordnung auf Platz 1 der nächsten Ratssitzung - über die "Festlegung der weiteren Vorgehensweise" debattieren. Im Ausschuss ist allerdings bereits ein Vertragswerk zur Eingemeindung von Heidesheim in die Stadt Ingelheim beraten worden. Wohlgemerkt, nur die Ortsgemeinde Heidesheim möchte noch Stadtteil werden. " Die Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein hatte zum gesetzlich festgelegten Stichtag 9790 Einwohnerinnen und Einwohner. Ausnahmegründe im Sinne des KomVwRGrG liegen nicht vor, so dass weiterhin ein Gebietsänderungsbedarf besteht. Eine vom Land Rheinliand-Pfalz favorisierte Gebietsänderung mit der verbandfreien Gemeinde Budenheim kam während der Freiwilligkeitsphase bis zum 30.06.2012 nicht zustande" (Präambel des Vertrages)

Wackernheim nimmt nicht mehr an den "Fusionsgesprächen" teil, von Ingelheim abgesagt, ausgesetzte Gespräche. Die Bürgermeisterin Vogt (FWG) legt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Nach dem Heidesheimer Vertragsentwurf müsste die Verbandsgemeinde Heidesheim aufgelöst werden. Aber was, wenn  nur Heidesheim eine Aufnahme in die Stadt Ingelheim beantragt? Wackernheim ginge einen anderen Weg. Ob sich die Landesregierung auf solche Auslegungen und Aktivitäten einlassen wird, weiß man nicht. Hier wird von der Verbandsgemeinde, geführt durch ihren Bürgermeister Borrmann eine Politik der Ausklammerung bzw. Ausgrenzung nämlich der Ortsgmeinde Wackernheim betrieben. Die Verbandsgemeinde Heidesheim wurde durch das Gebietskörper-Gesetz aufgerufen , eine gemeinsame Lösung zu finden. Schon die Einwohnerzahl von 9790 wird durch die Ausgrenzung von Wackernheim nicht mehr erreicht. Wackernheim hat inzwischen Gespräche mit der VG Gau-Algesheim ( 8 Ortsgemeinden) geführt. Und man ist sich näher gekommen.

Wie wird sich nun Heidesheim verhalten?

Ortsgmeinderatssitzung Dienstag, den 9. Juni  19.00 h VG Ratssaal "Goldenes Lamm 1"

Aktualisiert ( Freitag, den 05. Juni 2015 um 13:05 Uhr )
 

Rat Gebietsreform

E-Mail Drucken PDF

...kommt Rat, kommt Tat...

Am Donnerstag den 25.06. fanden sich der OG-Rat von Heidesheim und einige Spitzen der Ingelheimer Verwaltung - unter anderem der OB Claus (SPD) - im Tatssaal der VG zu einer "nichtöffentlichen Sitzung. Weidmann (SPD) Bürgermeister von Heidesheim und erklärter Befürworter für eine Eingemeindung von Heidesheim in die Stadt Ingelheim kündigte diese Sitzung bereits in der letzten Ratssitzung mit den Worten an: "die Stadt Ingelheim hat eine mögliche Fusion finanziell überschlagen und will uns das mitteilen!"

Nun geschah es in nicht-öffentlicher Sitzung, ohne Wackernheim aber mit dem VG-Bürgermeister Borrmann.

Auf die Frage, warum die Sitzung "nichtöffentlich" sei, gaben Weidmann und Claus unterschiedliche Antworten. Für Weidmann gab es in der Vergangenheit schon eh zuviel Öffentlichkeit bzw. genügend Information . Für Claus dagegen sprachen nachvollziehbare Gründe dafür: in Ingelheim wurden die Ergebnisse nicht-öffentlich in einem Ausschuss behandelt und nun sei es nicht opportun, den Ingelheimer Stadtrat praktisch über den Umweg einer Öffentlichkeit in Heidesheim über die Presse zu informieren.

 

Resultat der nicht-öffentlichen Sitzung: der Rat von Heidesheim wird am 7. Juli - in öffentlicher Sitzung - den Fusionsvertrag diskutieren und schließlich verabschieden. Am 14. Juli soll dann in einer Bürgerversammlung die Öffenlichkeit von Heidesheim informiert werden.

Ist das der so viel versprochene neue Demokratiestil des Bürgermeisters Weidmann? Der Rat entscheidet, ohne vorher die Bürger angehört zu haben. Wie hieß es noch im Wahlkampf? "Martin hört zu!"

 

 

Gedenken

E-Mail Drucken PDF

HEINRICH THOMAS GESTORBEN

 

Heute, am Morgen des 04.06.2015, ist unser ehemaliger Heidesheimer Bürger tot in seinem Bett in seinem Freiburger Haus  aufgefunden worden. Seine Lebensgefährtin fand ihn leblos in seinem Bett liegend. Am Montag wollte er eine REHA antreten, denn er klagte über Atemnot. Nun hat ihn der Tod im Schlaf überrascht. Wir trauern um diese außergewöhnliche Person. Heinrich Thomas lebte über viele Jahre in der Römerstraße. Er und seine ehemalige Frau Monika betrieben in dem Haus ein Grafikbüro. Heinrich beteiligte sich an verschiedenen Initiativen. Immer selbstlos, mit viel Humor gepaart, stellte er seine Fähigkeiten zur Verfügung. Für die ersten Feste "Vielfalt statt Einfalt" schuf er die Plakate und beteiligte sich auch an der ersten Kunstausstellung in der maroden Burg Windeck, die damals noch völlig unrestauriert dastand. Wir gedenken seiner und wünschen besonders seinem in Heidesheim lebenden Sohn viel Kraft, um den Verlust zu verarbeiten.

j.s.

 


Seite 1 von 30