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Ratssitzung Heidesheim

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Gebietsreform

17. Juni   Bürgerentscheid in Heidesheim

Die Mehrheit des OG Rates Heidesheim hat sich für einen Bürgerentscheid in der Sache Gebietsreform entschieden.

Hauptsächlich aus den Reihen von CDU, SPD und Grüne kam das eindeutige Votum für diesen Bürgerentscheid.

Die Heidesheimer sollen entscheiden, ob sie Stadtteil von Ingelheim werden, so die Befürworter.

Einzige Gegenargumente boten Jürgen Ries (FWG) und Jochen Schmidt (Linke).

Die Grüne Dr. Sylvia Klengel kündigte an, sich zu enthalten, da sie nicht für die Eingliederung sei und die Selbstständigkeit von Heidesheim erhalten wolle. Schärfer argumentierten Ries und Schmidt. Jürgen Ries (FWG) sieht in dem Bürgerentscheid eine Farce, da auch die Ingelheimer bisher eindeutige Hinweise gegeben haben, die Heidesheimer Eingemeindung nicht zu wollen. Jochen Schmidt (Linke) nannte den Gebrauch der Worte "Basisdemokratie" und "Entscheid" einen Missbrauch und Irreführung der Öffentlichkeit. Es ginge hier nicht um eine Entscheidungsmöglichkeit des Volkes, da die Entscheidung ganz wo anders getroffen würde. Im besten Falle sei es eine Befragung. Der Begriff "Basisdemokratie"  aus dem Munde eines CDU Politikers wollte ihm gar nicht schmecken und er bestritt, dass dieser "Bürgerentscheid" irgendetwas mit Basisdemokratie zu tun habe. Schmidt kritisierte den Bürgermeister Hessel, es sei beschämend, dass ein Bürgermeister zur Aufgabe der Selbstständigkeit aufrufe.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 07. März 2012 um 21:58 Uhr )
 

Bürgerentscheid contra

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Bürgerentscheid "pro Ingelheim" ist nicht basisdemokratisch

  

In der Ratssitzung der Ortsgemeinde Heidesheim wurde über einen möglichen Bürgerentscheid in der Sache Gebietsreform debattiert. Die Mehrheit des Rates (nur 2 Gegenstimmen Jürgen Ries FWG und J.Schmidt (Linke), eine Enthaltung von Sylvia Klengel Grüne) stimmte für einen Bürgerentscheid pro Eingemeindung als Stadtteil von Ingelheim.

Ich will mich heute mal inhaltlich etwas mehr mit zwei Argumenten befassen.

 

 

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 14. März 2012 um 16:28 Uhr )
 

Stolpersteine

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Die ersten Stolpersteine sind verlegt

Schlossmühle, Grabenstraße 46, Heidesheim

"Geben wir den beiden rechtmäßigen Anwohnern und ehemaligen Besitzern Max Holländer und Johanna Holländer heute zumindest die Würde zurück, indem wir ihre Namen fest in den Boden vor dem Eintritt in das Gebäude verewigen"

 

Mit diesen Worten endete die Ansprache von J.Schmidt vor den ersten Stolpersteinen in Heidesheim und alle Anwesenden verneigten sich vor den Namen der beiden aus Heidesheim vertriebenen Holländers. Bürgermeister Hessel eröffnete die kleine Veranstaltung an der über 40 Menschen teilnahmen mit kritischen Worten über die Vertreibung der beiden jüdischen Bewohner von Heidesheim 1938 und vor allem sprach er auch die unrühmliche Rolle des damaligen Bürgermeisters Koch (NSDAP) und seines Vorgängers Maison (bereits 1933) an. Hessel sprach von  dem schwärzesten Tag in der Geschichte der Heidesheimer Gemeinde, als Koch die praktische Enteignung von Max Holländer und die Vertreibung durchführte. Auch in der Nachkriegszeit habe sich die Gemeinde nicht sehr rühmlich verhalten. Dafür entschuldigte er sich praktisch. Schließlich legte Herr Bürgermeister Hessel noch zwei Rosen auf die frisch verlegten Steine. Unter den Anwesenden befanden sich auch Vertreter des israelisch-deutschen Freundschaftsvereins und Frau Dr. Claudia Walther (auf dem Foto mit rotem Schal) von der Boehringer Stiftung, die seit 1970  Besitzer der Schlossmühle ist. Sie lud nach der Veranstaltung alle Anwesenden ein, die Schlossmühle auch innen zu betreten und zu besichtigen. Viele Teilnehmer nahmen diese sehr herzliche Einladung gerne an.

Gunter Demnig - der Künstler des Projektes - verlegte die ersten beiden Stolpersteine und Jochen Schmidt verlas dabei die Geschichte der beiden Max Holländer und Johanna Holländer (siehe auch wieter unten den gesamten Text der Rede). Demnig verlegte nun bereits den fast 34 tausendsten Stein. Sie liegen von Helsinki bis Rom, von Holland bis zur Ukraine. Dieses Werk ist wohl zu seinem Lebenswerk geworden, sagte er.

Der Heidesheimer Verein kultur+politik setzte sich für die Verlegung der Stolpersteine schon seit längerer Zeit ein und half kräftig bei der Organisation dieser Veranstaltung. Und so konnte es in dem Jubiläumsjahr der Heidesheimer zu der Verwirklichung kommen. Der Rat stimmte letztes Jahr schließlich einstimmig dem Vorschlag der Fraktion Bürgerliste/Linke zu, an verschiedenen Stellen "Stolpersteine" in den Boden einzulassen. Die Grabenstraße ist die erste Stelle, die ausgesucht wurde, um an die Verbrechen der Nazis an dem jüdischen Volk auch in Heidesheim zu erinnern.

 

Hier auch der Redebeitrag von Jochen Schmidt anlässlich der Verlegung der Steine

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 14. März 2012 um 14:13 Uhr )
 

Budenheimer Weg

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jetz gehts lohooos

: Straßenerneuerung K 19, Budenheimer Weg

neueste Meldung

das Abfräsen der Fahrbahn (von Hs.-Nr. 63 bis Bahnhaltestelle) für den 30.03.2012 vorgesehen ist.

Der Einbau der Asphaltdeckschicht erfolgt dann am 31.03.2012.

Voraussetzung für die Durchführung der Arbeiten ist allerdings eine gleichbleibende Temperatur von min. 5° C (auch nachts) und kein Regen.

Der Budenheimer Weg ist eine Kreisstraße (K 19). Kaum ein Heidesheimer Bürger wird dies wissen. Die Ortsgemeinde war eigentlich auch die Jahre recht zufrieden mit der Lösung, da die Unterhaltungskosten so nicht von der Gemeinde aufzubringen waren. Schließlich fungiert die Straße als wichtiger Zubringer zu dem Gewerbegebiet und dem neuen Wohngebiet Uhlerborn "housing". Schlafende Hunde soll man nicht wecken war die Devise. Der Hund ist aber nun aufgewacht, von alleine ganz offensichtlich. Der Kreis/Land will die Straße in der Widmung herabstrufen, sprich der Ortsgemeinde "zurückgeben". Diese wollte die Straße in dem Zustand auf keinen Fall und wehrte sich, nahm das Geschenk nicht an, forderte dagegen eine Rückgabe nur unter der Bedingung, dass die Straße in einem restaurierten Zustand übergeben wird.

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 14. März 2012 um 14:26 Uhr )
 

Berndesstraße Ingelheim

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"Berndes" in Ingelheim in der Diskussion

Straßenname soll geändert werden

Dieter Engelhard 

Vorsitzender von In-RAGE, dem „Ingelheimer Bündnis gegen rassismus und Gewalt e.V.“

_______________________________ Pressemitteilung_______________________Ingelheim

In den letzten Jahren ist das Andenken und Leben von Hermann Berndes oft diskutiert worden. Dabei gab es auch die Forderung, die Hermann-Berndes-Straße neu zu benennen; zum letzten Mal 2008 bei einer Veranstaltung im WBZ. Bei dieser Veranstaltung, die auch von vielen Ratsmitgliedern besucht worden war, ging es insbesondere darum, eine weitere Ehrung des Hermann Berndes zu verhindern. Im Anschluss an diese Veranstaltung wurde das Forschungsprojekt „Ingelheim im Nationalsozialismus“ begonnen, um ein deutlicheres Bild dieser Zeit zu erhalten.

 

Aktualisiert ( Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:14 Uhr )
 


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