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stolpersteine

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Film über Gunter Demnig

http://www.ardmediathek.de/swr-fernsehen/menschen-unter-uns/-ich-bin-da-so-hineingestolpert-die-gedenksteine-des?documentId=20302244

Stolperschwellenverlegung vor der ZOAR

In über 10 Ländern hat Grunter Demnig sein Projekt "Stolpersteine" mit über 30000 Steinen verwirklicht. Auch in Heidesheim war er schon zweimal, verlegte vor der Schlossmühle zwei Steine und eine Schwelle für die Opfer der Euthanasie vor der ZOAR. Ein dritter Stein soll noch dieses Jahr verlegt werden, so ein Ratsbeschluss der Ortsgemeinde Heidesheim. Auf Initiative von kultur+politik und der Fraktion Bürgerliste/Linke wird so der Menschen gedacht, die in Heidesheim dem Wahnsinn des Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Die Verwirklichung des Denkmals auf dem Gelände der ZOAR wartet noch auf rege Spenden durch die Bürger, Vereine und Unternehmer.

Hier das Spendenkonto:  kultur+politik  

IBAN DE 38550604170008912025

BIC GENODE51MZ2

Aktualisiert ( Montag, den 24. März 2014 um 11:39 Uhr )
 

zeitungssterben

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NEUE INGELHEIMER ZEITUNG AM ENDE

Sie hat nicht lange existiert, die "Neue Ingelheimer Zeitung". Leider! Gerade die letzten Wochen/Monate hat sie sich aus dem Niveau eines "Anzeigenblattes" etwas herausbewegt und mehr Inhalte geboten. Nun kündigt sich das Ende der Herausgabe an. Im April wird es sehr wahrscheinlich die "Neue Ingelheimer Zeitung" nicht mehr geben. Die aufwendigen Veränderungen zu Beginn dieses Jahres mit Verstärkung des Redaktionellen Teils und Einstellung des erfahrenen ehemaligen Redakteurs der "Rheinzeitung" Krosz-Gerlach kontnen offensichtlich das finanzielle Bestehen der Zeitung nicht retten. Es ist schwer, in der heutigen Zeit ein eigenständiges Konzept einer Zeitung durchzuhalten. Frankfurter Rundschau, Mainzer Rheinzeitung und nun Neue Ingelheimer Zeitung sind ein Beleg dafür. Selbstständigkeit in Redaktion, Inhalt und Finanzierung ist kaum noch möglich. Konzentration - siehe AZ, Wiesbadener Kurier, Tagblatt, Wormser Zeitung etc. - das Kapital, die Industrie, das Warenangebot diktieren den Markt. Die freie, neutrale und eigenständige Berichterstattung bleibt auf der Strecke.

Die Heidesheimer Zeitung (in Papierform) war leider auch ein Beispiel. Nur hier im Internet ist eine , wohl zugegeben  eingeschränkte freie Meinung, möglich. Und das ohne Werbung.

jochen Schmidt

Aktualisiert ( Samstag, den 22. März 2014 um 16:11 Uhr )
 

Weltfrauentag

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SchwachPerfekt 
aus"Neues Deutschland"
Von Ulrike Henning
08.03.2014
 

Vor 20 Jahren: Frauenstreiktag

1994 protestierten erstmalig Frauen aller Bundesländer gemeinsam gegen Ungleichheit. Eine Erinnerung.

Marion Neef, gerade 57 Jahre alt geworden, erinnert sich gut an den ersten gesamtdeutschen Frauenstreiktag von 1994: »Wir Frauen aus Ostberliner Projekten besetzten mit vielen aus dem Westteil der Stadt die Kreuzung am Frankfurter Tor. Wir waren über 1000 Frauen!« Das überraschte die Organisatorinnen am Morgen des 8. März 1994 selbst, zu denen auch Neef gehörte. »Und alles ohne Handy und Internet!«

Am damaligen Sportkaufhaus hing ein großes lilafarbenes Transparent. Und die Polizei sorgte für eine »Drei-zu-Eins-Betreuung«, erinnert sich Neef. »Besonders auf die Frauen mit kleinen Kindern hatten sie es abgesehen.« Neef, selbst Mutter von vier Kindern, verlor schnell nach dem Mauerfall ihre Arbeit in der VEB Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow als Elektromechaniker. »Das -in am Ende der Berufsbezeichnung kam erst später«, schiebt sie nach. Neef war von Anfang an im Unabhängigen Frauenverband (UFV) dabei und ahnte, dass sich für die Frauen im neuen System vieles zum Schlechten wenden würde. Es gelang nicht, die Abtreibungsregelung der DDR mit in die erweiterte BRD zu nehmen, so wie es sich auch westliche Feministinnen gewünscht hatten. Die Niederlage frustriert noch heute.

Die Historikerin Gisela Notz begann den 8. März 1994 mit einer Veranstaltung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. »Dort gab es ein Frauenfrühstück.« Als nächstes eilte sie in die Bonner Innenstadt, wo sie in einem Kaufhaus die schlechten Bedingungen der Verkäuferinnen anprangerte. Dann ging es weiter mit der Bahn zu einem Vortrag nach Saarbrücken. »Auch dort waren die Frauen auf der Straße«, erinnert sich die Sozialwissenschaftlerin, die den Streiktag mitinitiiert hatte. Schon im Herbst 1992 gab es den ersten Aufruf. Überall entstanden lokale und regionale Streikkomitees, die bereits vor dem 8. März 1994 unzählige Veranstaltungen organisierten: Sie zeigten einen Film über den Schweizer Frauenstreik 1991, verteilten Flugblätter und Postkarten, sammelten Unterschriften für die Streichung des Paragrafen 218 zum Schwangerschaftsabbruch. Die politischen Forderungen lesen sich wie ein Kompendium der Frauenbewegung: Der Kampf galt unter anderem dem Abbau von Grundrechten und Sozialleistungen, es ging gegen Umweltzerstörung und Kriegsbeteiligung, gegen sexistische Gewalt, man stritt für die Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen und für die Umverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit.

 

kommunalwahl

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LINKE formieren sich mit "offener Liste"

Die Linken von Heidesheim, bereits in beiden Räten vertreten (VG und OG) formieren sich in diesem Jahr mit einer "Linke offene Liste" kurz lol  :-). Sie treten für den Ortsgemeinderat und den Verbandsgemeinderat von Heidesheim an. Sie nennen sich "offene Liste" weil die Liste aus Parteimitgliedern (3) und Nichtparteimitgliedern (5) besteht. Es treten also auf der Linken Liste mehr Parteilose an als Parteimitglieder:

Jochen Schmidt (parteilos) ist der Spitzenkandidat für den Ortsgemeinderat und Dirk Augstein (Partei) für den VG-Rat. Danach folgen Tobias Boos, Stefan Schmitt, Helga Augstein, Melitta Rieger , Daniela Augstein und Irene Breuer. Für den VG-Rat ist Dirk Augstein der Spitzenkandidat, ihm folgen die selben KandidatInnen. Beruflich sind alle Kreise vertreten: Arbeiter, Angestellte, Lehrer, Lerntherapeut, Renter. Auch ist die Liste heimatlich verwurzelt: 4 KandidatInnen sind gebürtige HeidesheimerInnen.

 

 

Aktualisiert ( Freitag, den 04. April 2014 um 17:17 Uhr )
 

aufgespießt

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Heidesheimer Grüne wählen Ratsliste

Walter Luser kandidiert als Ort

Überschrift aus: Nachrichtenblatt VG Heidesheim 28.02.14

Ja, es sind im Mai Kommunalwahlen. Hä?! als ORT?! Ob die Grünen da etwas missverstanden haben? Werden die Kommunen gewählt, also ein Ort? Gut , irgendwie sind wir alle multiple Persönlichkeiten. Und wer wollte vielleicht nicht auch schon mal ein Ort sein. Wäre ja ganz schön mal New York zu sein oder Casablanca. Gut, jeder hat da andere Vorstellungen und Vorlieben. Herr Luser möchte vielleicht einfach nur "Ort" sein. Schön, wählen wir ihn doch: als "Heidenfahrt" vielleicht?!

Jedenfalls blicken die Grünen offensichtlich sehr stolz auf ihre akademische Liste der KandidatInnen für die Kommunalwahlen: Dr, Dr, Diplom, Diplom...sie trotzt  von Titeln, Thesen und Tempramenten. Na wenn das nix hermacht. Hier die Liste ohne Titel: Walter Luser, Silvia Klengel, Christiane Döll, Michael Stüber, Ulrike Breh, Karlheinz Wagner, Gisela Herr, Ralph Heiß, Michael Weidinger, Sabine Roth, Ewald Roth, Peter Kleefeld, Karl Urhegyi, Petra Stüber.

SPD

stellt ihre KandidatInnen vor

1 Weidmann Martin    ,   2 Dietrich Elke ,   3 Henrich Rolf  ,  4 Genzler Michaela,  5 Pfeil Dominic,  6 Paragnik Jutta,    7 Beck Michael ,   8 Piefkowski Sibylle,   9 Welsch Ralf,   10 Appel Jürgen, 11 Ankner Jonas,  12 Pieper Herbert,  13 Mallmann Stefan,  14 Holler Daniel,  15 Appel Carina,  16 Grimm Michael,  17 Loth Stefanie,  18 Beck Udo,  19 Heyermann Carmen,  20 Köhl Günther,  21 Belz Stephanie,  22 Wicke Robert,  23 Kohmer Monika,  24 Konrath Christa,  25 Hutmacher Frank

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 02. März 2014 um 13:00 Uhr )
 


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