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OG-Rat Heidesheim

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OB ES DAS WIRKLICH WAR ?

13.10.  OG-Rat beschließt in Sachen Sommeraue gar nichts

Der Gemeinderat von Heidesheim hat sich in seiner Mehrheit um eine Entscheidung gegen das Baugebiet Sommeraue gedrückt. BLH (Bündnis Lebensfrohes Heidesheim) in Zusammenarbeit mit dem Einzelkämpfer Luser (Grüne) brachten einen richtungsweisenden ANTRAG  zur Zurücknahme aller Bauvorhaben auf der Sommeraue ein. Weidmann (nun Bürgermeister) und SPD beteuerten im Wahlkampf, dieses Projekt nicht weiter verfolgen zu wollen. CDU zeigte keine Flagge, wobei der Wind bei der CDU immer noch aus West blies, d.h.   "wir wollen das Baugebiet". Grüne - das war klar - dagegen, Linke - das war auch klar - dagegen, FWG in der Eintracht mit den Linken - dagegen, BLH - das ist neu - ist auch dagegen, Michael Stüber - parteilos geworden - dagegen,  FDP - Graf von Pfeill - auch dagegen. Soviel dagegen ! Und doch....der Schachzug der SPD mit Rückendeckung der CDU: "Wir verweisen das Ganze in den Ausschuss!". Kein neuer Schachzug in prekären Situationen, oft beliebt als "Notausgang" in bremsligen Situationen, um einer Entscheidung aus dem Wege zu gehen > "Ab in den Ausschuss, da wird schon alles zerredet werden und kommt anders zurück als hineingegeben!" Ein Bonbon für "Polit-Taktiker", um die Öffentlichkeit zu täuschen. Resultat des Beschlusses von SPD und CDU getragen: Verweisung in den Ausschuss! ... Alles bleibt so wie es war, es vergeht Zeit, nichts ändert sich. Das Baugebiet "Sommeraue" bleibt erstmal Baugebiet.

Herr Bürgermeister Weidmann: meinten Sie das mit "ich setz mich ein für die Zurücknahme des Baugebietes Sommmeraue, wenn es Regressansprüche gibt, dann müssen wir eben in den sauren Apfel beißen!" gesagt auf einer Wahlkampfveranstaltung der Bürgerinitiative gegen ein Baugebiet Sommeraue. Was ist, wenn nun die Recherchen ergeben, dass der Apfel wirklich sauer wird, ind en wir beißen müssen, um das Baugebiet zu verhindern? Mehrere Abgeordnete widersprachen dieser Aussicht: Walter Luser (Grüne), Jochen Schmidt (Linke) und Graf von Pfeill (FDP) sprachen eher davon, dass die Folgekosten einer Weiterbetreibung des Bauvorhabens erhebliche finanzielle Vorausleistungen erfordert (zb Regenwasserrückhaltebecken) als es Regressansprüche zu erwarten gibt.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 16. Oktober 2014 um 19:56 Uhr )