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Flüchtlinge

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HEIDESHEIM LEBT MIT SEINEN FLÜCHTLINGEN

...und ist für sie da

Heidesheim hat schon einige Flüchtlingsfamilien aufgenommen: allein in den ehemaligen Gemeindewohnungen sind über 30 Menschen  - 9 Familien  - untergebracht. In anderen Wohnungen sind weitere Flüchtlinge aus Syrien versorgt. Die nähere Zukunft verspricht weitere "Zuweisungen " des Landes  und des Kreises. Jede Verbandsgemeinde ist gefordert. Die Menschen drängen nach Deutschland, weil sie dem Krieg im Nahen Osten entfliehen wollen oder weil sie in ihrer heimat keine Existenzmöglichkeiten mehr finden. Wer verlässt seine Heimat schon ohne Not? Dies haben einige Heidesheimer und Wackernheimer erkannt und wollen helfend zur Seite stehen: die beiden Kirchen, sowei Einzelpersonen und auch Vereine schließen sich zusammen und suchen die Kooperation mit der VG und den Ortsgemeinden. Am letzten Freitag trafen sie sich in dem Martin Niemöller Haus und entwickelten einen Plan, eine Struktur der Hilfe , könnte man sagen. "Kopf" dieses Unternehmens werden 3-4 Personen sein, die koordinieren und Ansprechpartner sind: Herr Stock aus Wackernheim und Eva-Maria Hartmann in Heidesheim. Am Sonntag, den 15. März wurde es dann publik. In Heidesheim existiert bereits ein Café  in den Räumlichkeiten der AWO und in Wackernheim das Dorfcafé, beide Cafés könnten als Anlaufstellen für Hilfsanbieter und auch Flüchtlinge dienen. Die Freitagsgruppe will demnächst näheres bekanntgeben, was gebraucht wird und an wen man sich wenden kann, um zu helfen, mitzumachen. Es werden nicht nur Möbel und GRundausstattungen von Wohnungen benötigt, sondern Wohnraum selbst, Beratung und Hilfe bei Formularen und Amtshilfe, medizinische Hilfe, sprachliche Hilfen, sozialberatung des täglichen Lebens und vieles andere.

Am Sonntag trafen sich Flüchtlinge , die in Heidesheim untergebracht sind und viele, viele Heidesheimer und Wackernheimer, die helfen wollen und den Menschen die Ankunft angemessen gestalten wollten. Das war gelungen. 

Frau Hartmann, als Sprecherin des "Kopfes", empfing im Namen der Freitagsgruppe alle in dem Raum der katholischen Pfarrgemeinde. Und es waren sehr viele Menschen gekommen. Der Raum musste noch erweitert werden um alle Gäste aus "aller Welt" wie es Frau Hartmann nannte und die Heidesheimer aufnehmen konnte. An die 150 Menschen waren dort, um sich kennezulernen und auszutauschen. Ein seghr gelungenes Willkommen für die Flüchtlinge.

Wenn Sie auch mitmachen wollen, etwas bieten wollen, wenden Sie sich an E.-M. Hartmann (katholische Kirche), später wird dann das Café ein punkt sein um sich auszutauschen und Infos zu erhalten.

Aktualisiert ( Montag, den 16. März 2015 um 21:56 Uhr )