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Rat Gebietsreform

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...kommt Rat, kommt Tat...

Am Donnerstag den 25.06. fanden sich der OG-Rat von Heidesheim und einige Spitzen der Ingelheimer Verwaltung - unter anderem der OB Claus (SPD) - im Tatssaal der VG zu einer "nichtöffentlichen Sitzung. Weidmann (SPD) Bürgermeister von Heidesheim und erklärter Befürworter für eine Eingemeindung von Heidesheim in die Stadt Ingelheim kündigte diese Sitzung bereits in der letzten Ratssitzung mit den Worten an: "die Stadt Ingelheim hat eine mögliche Fusion finanziell überschlagen und will uns das mitteilen!"

Nun geschah es in nicht-öffentlicher Sitzung, ohne Wackernheim aber mit dem VG-Bürgermeister Borrmann.

Auf die Frage, warum die Sitzung "nichtöffentlich" sei, gaben Weidmann und Claus unterschiedliche Antworten. Für Weidmann gab es in der Vergangenheit schon eh zuviel Öffentlichkeit bzw. genügend Information . Für Claus dagegen sprachen nachvollziehbare Gründe dafür: in Ingelheim wurden die Ergebnisse nicht-öffentlich in einem Ausschuss behandelt und nun sei es nicht opportun, den Ingelheimer Stadtrat praktisch über den Umweg einer Öffentlichkeit in Heidesheim über die Presse zu informieren.

 

Resultat der nicht-öffentlichen Sitzung: der Rat von Heidesheim wird am 7. Juli - in öffentlicher Sitzung - den Fusionsvertrag diskutieren und schließlich verabschieden. Am 14. Juli soll dann in einer Bürgerversammlung die Öffenlichkeit von Heidesheim informiert werden.

Ist das der so viel versprochene neue Demokratiestil des Bürgermeisters Weidmann? Der Rat entscheidet, ohne vorher die Bürger angehört zu haben. Wie hieß es noch im Wahlkampf? "Martin hört zu!"